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Aus der Vereinsgeschichte

des

Angelsportvereines Westerode

 

Die siebziger Jahre

 

Als Vereinsbeitrag wurde zunächst ein monatlicher Betrag von 1,- DM für Erwachsene und 0,50,- DM für Jugendliche festgelegt. Im Juni 1973 standen den Mitgliedern die kleinen Thiershäuser Teiche als erstes Gewässer für eine Jahrespacht von 400,- DM zur Verfügung.Im Dezember wurde dann die Tonkuhle Rollshausen gepachtet. Dadurch musste der Jahresbeitrag auf 120,- DM erhöht und eine Aufnahmegebühr von 50,-DM erhoben werden.

Zwischenzeitlich wurde der ASV Westerode in den Landessportfischerverband Niedersachsen aufgenommen und trat der Interessengemeinschaft (IG) Eichsfelder Sportfischer bei. Noch im Gründungsjahr erreichte der Verein einen Bestand von 23 Mitgliedern.

Das erste Wintervergnügen wurde am 12.01.1974 beim Vereinswirt Hermann Schröder durchgeführt. Einige Mitglieder des ASV legten schon im Frühjahr 1974 die Sportfischerprüfung in Göttingen ab.

Im Jahre 1975 standen die gepachteten Gewässer aus verschiedenen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Interessierte Mitglieder gründeten daraufhin eine Castinggruppe. Außerdem wurde am Freundschaftsangeln der IG Eichsfelder Sportfischer und an Hochseeangelfahrten teilgenommen.

1976 stiftete die Sparkasse Duderstadt eine Königskette für den Verein. Als neues Gewässer konnte 1977 der untere Eschenbacher Teich gepachtet werden. Hier wurde ein Erstbesatz im Wert von ca. 4500,- DM eingebracht, finanziert durch den erheblich gewachsenen Mitgliederbestand mit erhöhten Beiträgen und Spenden in Höhe von 900,- DM.

Ein sportlicher Erfolg wurde im Jahre 1978 errungen. Der Verein wurde Vizemeister im Bezirk und Franz Lautenbach konnte sich als Einzelsieger für die Niedersachsenmeisterschaft qualifizieren.1979 wurden die Bischhäuser Teiche gepachtet, um die Möglichkeit zu haben, eine Aufzucht zu betreiben. 34 Erwachsene und 6 Jugendliche waren Mitglieder des Vereins.

Die achtziger Jahre

Franz Lautenbach konnte 1980 wieder Einzelsieger bei den Bezirksmeisterschaften werden. In diesem Jahr drohte der Verein wegen der Verpachtung der Nesselröder Tonkuhle auseinander zubrechen, da einige Vorstandsmitglieder des ASV aus Nesselröden dieses Gewässer für sich pachteten. Schließlich verließen die Mitglieder aus Nesselröden den Verein und gründeten dort eine eigene Anglergruppe.

 

1981 unternahmen die Mitglieder mit ihren Angehörigen einen schönen Ausflug zum Edersee. Weiterhin war der ASV erstmals Ausrichter der Kinderweihnachtsfeier der Gemeinde Westerode. Mit einem Wintervergnügen in der Mehrzweckhalle bei guter Beteiligung durch die Dorfbewohner begann das Jahr 1982.

Bei den Bezirksmeisterschaften errangen Bernward und Johannes Schwedthelm den 1. und 3. Platz und qualifizierten sich für die Landesmeisterschaften.

 

Auch im Jahre 1983 wurden die Angler des ASV Bezirksmeister  und konnten an den Landesmeisterschaften teilnehmen. In diesem Jahr konnte das 10 jährige Vereinsbestehen in einem festlichem Rahmen begangen werden.

Folgende Mitglieder wurden mit der silbernen Ehrennadel für zehnjährige geehrt:

  1. Erich Friedrich
  2. Dieter Breuksch
  3. Konrad Kienberger
  4. Richardt Kopp
  5. Gerhardt Kopp
  6. Bernwardt Schwedthelm
  7. Dieter Schwedthelm
  8. Johannes Schwedthelm
  9. Luwig Schwedthelm

 

Foto: alljährliches Castingturnier

In den Jahren 1984 bis 1987 beschränkten sich die Vereinsaktivitäten auf das Freundschaftsangeln in der IG Eichsfelder Sportfischer und die Teilnahme an den Bezirksmeisterschaften. Durch die Neubesetzung des Vorstandes wurden erste Planungen zum Bau einer eigenen Teichanlage aufgenommen. In dieser Zeit wurden die Mitglieder Benno Follmer  (1986), Franz Lautenbach und Ewald Kaufmann (1987) für zehnjährige Mitgliedschaft geehrt. Eine Jugend und Ehrenratsordnung wurden neu erstellt. Mit Hans-Peter Uckermann stand dem ASV auch erstmals ein ausgebildeter Gewässerwart zur Verfügung.

Foto: Der Vorstand des ASV im Jahre 1986

v.l. Lothar Wippermann, Franz Lichtenberg, Konrad Kienberger und Hans-Peter Uckermann

 

!988 unternahmen die Vereinsmitglieder einen Vereinsausflug mit Dampferfahrt auf der Weser. Als neues Vereinsgewässer für den Eschenbacher Teich wurde der Obere Flammbacher Teich gepachtet. Mit Johannes Schwedthelm, Hans-Peter Uckermann, Michael und Konrad Kienberger stellte der ASV die ersten amtlich bestellten Fischereiaufseher. Johannes Schwedthelm wurde zu dem erstmals Vereinsmeister. Im Wechsel mit den anderen Ortsvereinen richtete der ASV Die Kinderweihnachtsfeier für die ganze Gemeinde aus.

Foto Ehrung der Vereinsmeister 1988

Im Jahre !988 wurden die Mitglieder Ulrich Völker und Michael Kienberger für die zehnjährige Mitgliedschaft geehrt.

Außerdem ist erwähnenswert, dass sich 5 Schwäne an der neuen Teichanlage offenbar sehr wohlfühlten und liebevoll versorgt wurden. Dieses Ereignis war auch das Motto für unsere Festwagen zum Karnevalsumzug des WCC 1990.

Foto: 5 Schwäne auf unserer Teichanlage im Jahre 1989

 

 

 

Foto Gelände des Eulensee vor Baubeginn

Foto Baubeginn

 

Foto Teich mit Angelhütte nach Fertigstellung

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Foto Teichanlage mit Bepflanzungen & Bänken

 

Der Bau der Teichanlage „Eulensee“

 

Nach langjährigen Bemühungen war es 1989 endlich soweit gelungen, eine Baugenehmigung, die allerdings erhebliche Auflagen beinhaltete, für eine Teichanlage im Sport- und Freizeitzentrum zu erwirken. Nachdem auch die Frage der Erdablagerungen geklärt werden konnte, wurde im Juli mit dem Aushub begonnen.

Auf dem von der Kirchengemeinde bereitgestellten Areal entstand eine Teichanlage mit einer Länge von rund 80 Metern und einer Breite von 60 Metern. Die Wasserfläche umfasst ca. 6200 m². Schon im September wurden Planierungsarbeiten, die Einsaat der Böschung, und Einbringung von Wasserpflanzen vorgenommen. Eine von Richardt Kopp erworbene Anglerhütte wurde an ihrem alten Standort abgebaut und ohne Vorplanung am neuen Angelteich kurzfristig wieder errichtet. Durch wenige, aber sehr einsatzfreudige Mitglieder sind Arbeitsstunden im Wert von ca. 12.000 DM geleistet worden.

Für ihren unermüdlichen Einsatz beim Bau der Teichanlage sind folgende Mitglieder besonders hervorzuheben:

  • Erich Fridrich
  • Dieter Schwedthelm
  • Johannes Schwedthelm
  • Benno Vollmer

 

Die Finanzierung der Gesamtkosten für diese neue Teichanlage mit einem Volumen von 110.000 DM musste im großen Umfang von den Mitgliedern des ASV getragen werden, da dieses Projekt bis auf einen Zuschuss vom Ortsrat Westerode in Höhe von 11.000 DM nicht durch öffentliche Mittel unterstützt wurde. Ein Antrag aufweitere Finanzhilfe in Höhe von 40.000 DM scheiterte, weil der Landkreis dieses Projekt nicht Förderwürdig einstufte. Als Begründung wurde angegeben, dass in diesem Bauvorhaben ein Privatinteresse der Angler zusehen sei.

 

Die neunziger Jahre

 

Im Frühjahr 1990 wurde die Anlage durch Sitzgruppen und Anpflanzungen vervollständigt. Am Sonntag dem 27.Mai 1990 konnte die Teichanlage in einem festlichen Rahmen eröffnet werden. Die Schirmherrschaft über diese Feierlichkeiten hatte Ortsbürgermeister Engelbert Gatzemeier übernommen. Bei dem Festgottesdienst weihte Probst Wolfgang Damm die Teichanlage mit dem Namen „Eulensee“. Als Gäste konnten Bürgermeister Lothar Koch du Stadtdirektor Wolfgang Nolte begrüßt werden. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Original Ecklingeröder Blaskapelle. Ein abwechslungsreiches Festprogramm u.a. mit Vorführungen des Kanuclubs Gieboldehausen und des Modellbauclubs Duderstadt mit ferngesteuerten Schiffen schloss sich an. Unter reger Beteiligung der Bevölkerung nahm diese Einweihungsveranstaltung einen harmonischen Verlauf.

Neben der Einweihung wurde auch wieder das jährlich stattfindende Castingturnier durchgeführt. Bei den Bezirksmeisterschaften errang Martin Schwedthelm den 1.Platz und die Mannschaft belegte den 2. Platz. Ulrich Günther  erhielt für seine 10 Jährige Mitgliedschaft die silberne Vereinsnadel und Benno Vollmer wurde für seine Verdienste mit der bronzenen Ehrennadel des Landesverbandes ausgezeichnet.

Weiterer Fischbesatz in Form von Karpfen wurde nach Ablassen der alten Kläranlage Duderstadt in den Eulensee eingebracht.

 

 

 

                           

Foto Der Padiosender NDR- Life beim Teichfest 1991

 

Der Höhepunkt des Jahres 1991 wurde das Teichfest am Eulensee. Bei dieser Veranstaltung war der Radiosender NDR-Live zu Gast. Neben einigen Interviews konnten viele Besucher einen Musikwunsch äußern, der dann in ganz Niedersachsen zu hören war.

 

Der ASV und die anderen örtlichen Vereine wurden mit der Durchführung des überregionalen Boßelturnieres der Staatlichen Ämter für Wasser und Abfall Niedersachsens in Westerode betraut. Die Veranstaltung brachte allen Beteiligten einen finanziellen Gewinn.

Jan Streckfuß und Martin Schwedthelm qualifizierten sich als Jugendliche unseres Vereines für die Landesmeisterschaften und Dieter Schwedthelm  und Peter Monecke spendeten den Eulenpokal.

Die Mitgliederzahl wat auf  46 Personen angewachsen.

 

 

 

Hege und Pflege von Angelgewässern

 

 

 

 

 

Da Angler immer sehr naturverbunden und Umweltschützer sind, beteiligten sich unsere Mitglieder auch an Reinigungsaktionen von Gewässern in der Umgebung.

 

 

1992 wurden folgende Angler für ihre 10jährige Mitgliedschaft geehrt:

Klaus Fischer, Franz und Marcel Lichtenberg, Dieter Wallenstein, und Oliver Walter.

Des weiteren  absolvierten die Mitglieder Erich Friedrich, und Gerhardt Kopp den Gewässerwartelehrgang.

Im oberen Flambacher Teich wurden erstmals Äschen und im Eulenteich erstmals Glasaale eingesetzt.

Das nun jährlich stattfindende Teichfest wurde im August 1992 durch schlechtes Wetter beeinträchtigt. Der Mitgliederbestand war Mittlerweile auf 43 Erwachsene und 8 Jugendliche angewachsen.

Am 2.April 1993 war der ASV Westerode  einer von 8 Vereinen, die sich zu einer Arbeitsgemeinschaft örtlicher Vereine und Verbände zusammenschloss. Durch dieses Gremium konnte die Koordinierung der jährlichen Veranstaltungen in der Dorfgemeinschaft verbessert werden.

Für 20 jährige Mitgliedschaft im ASV konnten die Sportfreunde Erich Friedrich, Konrad Kienberger, Gerhardt und Richard Kopp, Dieter und Johannes Schwedthelm mit der goldenen Nadel geehrt werden.

Außerdem wurde die Anglerhütte um eine Toilettenanlage, die natürlich in Eigenleistung erstellt wurde, erweitert. Die erforderlichen Arbeitsstunden hierfür erbrachten vorwiegend die Sportfreunde Erich Friedrich, Johannes Schwedthelm und Benno Vollmer.

Das 3. Teichfest wurde erstmals Samstag und Sonntag durchgeführt, wodurch eine noch größere Beteiligung der Bevölkerung erreicht wurde.

Im Oktober organisierte der ASV gemeinsam mit dem WCC im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft die jetzt jährlich stattfindende Westeröder Kirmes.

Aus gesundheitlichen Gründen legte der langjährige Kassenwart Benno Vollmer sein Amt nieder. Sein Nachfolger wurde Hans-Peter Uckermann.

Der ASV Vorsitzende Konrad Kienberger wurde zum Vorsitzenden der Interessengemeinschaft Eichsfelder Sportfischer gewählt.

1994 wurde das Teichfest durch die Unterstützung vieler Mitglieder wieder zu einem vollen Erfolg und der ASV beteiligte sich an einer Fotoausstellung der örtlichen Vereine zur Vorbereitung der 800 Jahrfeier in der Mehrzweckhalle.

Im Oktober nahm der ASV an einer Hochsee- Angelfahrt teil, die bei einigen Mitgliedern noch lange in guter Erinnerung blieb.

 

Foto Hochseeangelfahrt

 

 

Für besondere Verdienste im Verein und für 10 jährige Mitgliedschaft wurde Hans Peter Uckermann 1995 mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.

 

 

Vereinsmeister des ASV Westerode 1973-1997

 

Vorname

Name

Jahr

Bernward

Schwedthelm

1973

Johannes

Freund

1974

Bernward

Schwedthelm

1975

Bernward

Schwedthelm

1976

Franz

Lautenbach

1977

Franz

Lautenbach

1978

Bernward

Schwedthelm

1979

Franz

Lautenbach

1980

Gerhardt

Kopp

1981

Bernward

Schwedthelm

1982

Bernward

Schwedthelm

1983

Bernward

Schwedthelm

1984

Dieter

Schwedthelm

1985

Dieter

Schwedthelm

1986

Dieter

Schwedthelm

1987

Johannes

Schwedthelm

1988

Peter

Monecke

1989

Dieter

Schwedthelm

1990

Johannes

Schwedthelm

1991

Gerhard

Kopp

1992

Dieter

Schwedthelm

1993

Lothar

Wippermann

1994

Karl Heinz

Steinmetz

1995

Dieter

Schwedthelm

1996

Johannes

Schwedthelm

1997

 

 

Das Teichfest am 6.und 7. Juli 1996 wurde ein Erfolg. Beim Vergleichsangeln der örtlichen Vereine hatte für zusätzliche Freude gesorgt. Im Ergebnis führte dieser erstmals ausgetragene Wettbewerb zu folgenden Plazierungen:

 

  1. Kolping
  2. WCC
  3. Männergesangverein

 

Auf Grund des Mitgliederstandes mussten laut Satzung fünf Mitglieder für den Ehrenrat gewählt werden. Von der Versammlung dazu benannt wurden:

 

  • Adolf Kramer (Ehrenvorsitzender)
  • Franz Lichtenberg
  • Dieter Schwedthelm
  • Karl – Heinz Steinmetz
  • Jürgen Stollberg

 

Der gewählte Festausschuß setzt sich wie folgt zusammen:

 

  • Adolf Kramer
  • Franz Lichtenberg
  • Guido Stollberg
  • Jürgen Stollberg

 

Der Mitgliederbestand des ASV Westerode hatte sich im Jahr 1997 wie folgt entwickelt:

 

  • 48 Erwachsene
  • 19 Jugendliche
  •  5 Passive
  •  2 Frauen

Die Vereinsveranstaltungen im Hegeangeln führten zu folgendem Ergebnis:

 

  1. Vereinsmeister            Johannes Schwedthelm
  2. Vereinsmeister            Martin Schwedthelm
  3. Vereinsmeister            Dieter Schwedthelm

 

Das Königsangeln gewann Erich Friedrich.

Sieger des Castingturniers wurde Dieter Schwedthelm.

 

Das Castingturnier der Interessengemeinschaft Eichsfelder Sportfischer und der Angelwettbewerb im Bezirk 6 konnte Dieter Schwedthelm gewinnen.

Zweitplazierter bei beiden Turnieren wurde Martin Schwedthelm. Die Mannschaftwertungen bei beiden Veranstaltungen sicherte sich der ASV Westerode.

 

 

Der erste Familiennachmittag mit Angeln für Ehefrauen und passiven Mitgliedern wurde angeboten und auch sehr gut angenommen. Den 1. Platz konnte Doris Schwedthelm erreichen.

Das Teichfest welches um einige kulinarische Angebote wie Zander und Hechtfilet erweitert wurden, war wieder ein unvergessliches Erlebnis.

Eine Attraktion war auch das Schlauchbootrennen. So viel Freude trotz des nassen Wetters von oben.              

 

 

 

 

 

 

 
 

 

 

 

Teichanlage Eulensee

 

 

Nach langjährigen Bemühungen war es 1989 endlich soweit gelungen, eine Baugenehmigung, die allerdings erhebliche Auflagen beinhaltete, für eine Teichanlage im Sport- und Freizeitzentrum zu erwirken. Nachdem auch die Frage der Erdablagerungen geklärt werden konnte, wurde im Juli mit dem Aushub begonnen.

Auf dem von der Kirchengemeinde bereitgestellten Areal entstand eine Teichanlage mit einer Länge von rund 80 Metern und einer Breite von 60 Metern. Die Wasserfläche umfasst ca. 6200 m². Schon im September wurden Planierungsarbeiten, die Einsaat der Böschung, und Einbringung von Wasserpflanzen vorgenommen. Eine von Richardt Kopp erworbene Anglerhütte wurde an ihrem alten Standort abgebaut und ohne Vorplanung am neuen Angelteich kurzfristig wieder errichtet. Durch wenige, aber sehr einsatzfreudige Mitglieder sind Arbeitsstunden im Wert von ca. 12.000 DM geleistet worden.

Für ihren unermüdlichen Einsatz beim Bau der Teichanlage sind folgende Mitglieder besonders hervorzuheben:

  • Erich Friedrich
  • Dieter Schwedthelm
  • Johannes Schwedthelm
  • Benno Vollmer

Die Finanzierung der Gesamtkosten für diese neue Teichanlage mit einem Volumen von 110.000 DM musste im großen Umfang von den Mitgliedern des ASV getragen werden, da dieses Projekt bis auf einen Zuschuss vom Ortsrat Westerode in Höhe von 11.000 DM nicht durch öffentliche Mittel unterstützt wurde. Ein Antrag aufweitere Finanzhilfe in Höhe von 40.000 DM scheiterte, weil der Landkreis dieses Projekt nicht Förderwürdig einstufte. Als Begründung wurde angegeben, dass in diesem Bauvorhaben ein Privatinteresse der Angler zusehen sei.

 

 

 

 

Der Obere Flambacher Teich

 

 

Der Obere Flambacher Teich befindet sich nordwestlich von Buntenbock. Er wird an drei Seiten von dichtem Fichtenwald umgeben. An seinem Nordufer beginnt eine Bergwiese, welche sich später zur freien Hochfläche um Clausthal-Zellerfeld hin öffnet.Der Obere Flambacher Teich diente einst der Wasserversorgung der Erzgruben des Rosenhöfer Zuges. Er wurde im Jahre 1701 angelegt. Sein Damm ist ca. 7,50 Meter hoch und rund 210 Meter lang. Das sich dahinter anstauende Gewässer mißt in der Länge etwa 210 und in der Breite ungefähr 200 Meter. Es besitzt ein Fassungsvermögen von maximal 118.000 m³ Wasser.

Im Sommer lädt der ruhige und idyllisch gelegene Obere Flambacher Teich zum baden ein. Außerdem können Angler mit entsprechender Erlaubnis in dem Gewässer ihr Glück versuchen. Der ehemalige Bergbauteich steht heute unter Denkmalschutz und ist ein aktiver Bestandteil des Oberharzer Wasserregals.

 

 

 

 

 

Info für Vereinsmitglieder und Gastangler:

 

Der Obere Flambacher Teich ist nicht direkt mit dem Fahrzeug zu befahren. Fahrzeuge müssen am Parkplatz direkt an der B 241 abgestellt werden.

Der restliche Weg ist zu Fuß zurückzulegen, ca. 500m, auch wenn ein Stück geteerte Straße in die Richtung führt. Fahrzeuge dürfen nur mit Sondergenehmigung der Forstbehörde zwecks Entladung mitgeführt werden.

Verstöße werden mit Bußgeldern durch die Forstbehörde geahndet.

 

 

 

 

 

 

 
 

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